Zugang zum Dokument

Dörge, Friedrich Christoph:

Illocutionary acts : Austin's account and what Searle made out of it

Illokutionäre Akte : Austins Auffassung und Searles Adaption

Datei(en):

Download PDF 1.873kB  




Zitierfähiger Link: Bitte nutzen Sie diese URL, um auf das Dokument zu verlinken oder es zu zitieren:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-22734
URL: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2006/2273/
Hauptberichter: Frank, Manfred
Fakultät: 07/10 Fakultät für Philosophie und Geschichte
Fachgebiet/Einrichtung: Bereich 07/10 Fakultät für Philosophie und Geschichte (ohne Institutszuordnung)
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 21.04.2006
Tag der mündlichen Prüfung: 17.05.2004
Kurze Inhaltszusammenfassung auf Englisch As is shown in the introduction of the book, the notion "illocutionary act" is used with quite a number of essentially different meanings; consequently, it is quite unclear what an "illocutionary act" is actually supposed to be. This problem is the starting point of the thesis. An argument is stated, to the effect that the introduction and use of scholarly terms like, for instance, "illocutionary act", or "performative sentence", is not entirely arbitrary. It is argued that technical terms should not be re-defined without a reason, but in the absence of reasons to the contrary should be used in the way in which they have originally been introduced.

This argument is applied to the notion "illocutionary act". John L. Austin is the one who introduced this notion. Consequently, his conception of these acts should be adopted unless there are good reasons to the contrary. Therefore the book provides a detailed analysis of Austin's account, and his original conception of these acts is reconstructed.

The most popular alternative account of "illocutionary acts" is John R. Searle's. Therefore, secondly, the book provides an analysis of Searle's famous account of "illocutionary acts" - the first really detailed one available, including Searle's own work. It is shown that what Searle presents is in fact extremely sketchy, and can certainly not be viewed, as it often is, as an elaborated theory. It is further argued that the fundamental assumptions about language which Searle intends to illustrate with his account of "illocutionary acts" are mistaken, so that in general a theory following the lines Searle suggests is doomed to failure. Finally it is shown that Searle's account of "illocutionary acts", as far as it goes, is not an adequate adoption of the conception Austin introduced. Hence Searle's account is no reasonable alternative to Austin's account.
Kurze Inhaltszusammenfassung auf Deutsch Das Problem, von dem das Buch ausgeht, ist die in der Einleitung nachgewiesene Tatsache, dass der Begriff "illocutionary act" in einer ganzen Reihe von essenziell verschiedenen Weisen verwendet wird und es folglich völlig unklar ist, was ein "illocutionary act" eigentlich sein soll. Ein Argument wird vorgestellt, das zeigen soll, dass die Benutzung von wissenschaftlichen Begriffen, wie "illocutionary act" oder "performative sentence", nicht vollständig der Willkür überlassen ist. Es wird argumentiert, dass technische Begriffe nicht grundlos re-definiert werden sollten, sondern dass sie vielmehr so benutzt werden sollten, wie sie ursprünglich eingeführt worden sind, solange dem kein Grund entgegensteht.

Diese Argument wird auf den Begriff "illocutionary act" angewendet. Derjenige, der den Begriff eingeführt hat, ist John L. Austin. Folglich ist es seine Konzeption von "illocutionary acts", die angewendet werden sollte, solange dem keine entsprechend triftigen Gründe entgegenstehen. Daher bietet das Buch eine detaillierte Analyse von Austins Sichtweisen, und seine originale Konzeption dieser Akte wird rekonstruiert.

Die populärste Alternative zu Austins Konzeption ist diejenige von John R. Searle. Das Buch bietet daher eine Analyse von Searle's Sichtweisen über "illocutionary acts" (die bisher einzige wirklich detaillierte, Searles eigene Werke eingeschlossen). Wie gezeigt wird, bleibt dasjenige, was Searle uns anbietet, extrem skizzenhaft und kann sicherlich nicht als ausgearbeitete "Theorie" bezeichnet werden. Es wird weiterhin argumentiert, dass die fundamentalen Ansichten über Sprache, die Searle mit seinen Ausführungen über "illocutionary acts" zu illustrieren beabsichtigt, falsch sind, so dass eine Theoriebildung in Searles Spur generell zum Scheitern verurteilt ist. Zuletzt wird gezeigt, dass Searles Konzeption von "illocutionary acts", insoweit wie er eine solche tatsächlich präsentiert, keine adäquate Umsetzung von Austins Konzeption darstellt. Folglich ist Searles Ansatz keine reelle Alternative zu Austins ursprünglicher Theorie.
Kontrollierte Schlagwörter (Deutsch): Illokutiver Akt , Sprechakt , Austin, John L. , Searle, John R. , Bedeutung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Illokutionärer Akt
Freie Schlagwörter (Englisch): illocutionary act , speech act , J. L. Austin , John R. Searle , meaning
DDC-Sachgruppe: Philosophie
Gedruckte Kopie bestellen: POD-Logo Print-on-Demand
Lizenz: Lizenz-Logo  Veröffentlichungsvertrag mit Print-on-Demand