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<title>4 Medizinische Fakultät</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/42130</link>
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<pubDate>Wed, 13 May 2026 12:14:57 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-05-13T12:14:57Z</dc:date>
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<title>Maternal eating disorders and the family system – Transgenerational transmission, dyadic  development and mother-child communication</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/179186</link>
<description>Maternal eating disorders and the family system – Transgenerational transmission, dyadic  development and mother-child communication
Throm, Jana Katharina
Essstörungen  (ES)  beeinflussen  die  gesamte  Familie  und  werden mit  einem  erhöhten Risiko  für  die  Entwicklung  von  ES  in  der  nächsten  Generation  sowie  mit &#13;
Beeinträchtigungen  in  der  Partnerschaft  in  Verbindung  gebracht.  Das  vorliegende &#13;
Dissertationsprojekt  leistet  mit  vier  Teilprojekten  einen  Beitrag  zum  besseren &#13;
Verständnis  der  Auswirkungen  mütterlicher  ES  auf  das  Familiensystem.  Zwei  dieser &#13;
Teilprojekte untersuchen elterliche Kommunikation als möglichen Mechanismus für die &#13;
transgenerationalen Übertragung  von ES, während  die  anderen  beiden  die  psychische &#13;
Gesundheit  der  Eltern  und  die  Erfahrungen  männlicher  Partner  von  Frauen  mit  ES &#13;
während des Übergangs zur Elternschaft beleuchten.  &#13;
&#13;
Studie  1  umfasst  eine  systematische  Übersicht  über  elterliche  Kommunikation  und &#13;
Modellverhalten  während  der  Mahlzeiten  in  Familien  mit  und  ohne  ES.  Studie  2 &#13;
verwendet maschinelles Lernen (ML) um Merkmale der mütterlichen Sprache während &#13;
des  Mahlzeiteninteraktionen  mit  ihren  Kindern  zu  analysieren.  Die  dritte  Studie &#13;
untersucht in einem Längsschnittdesign die Entwicklung der psychischen Gesundheit der &#13;
Eltern und die Partnerschaft während des Übergangs zur Elternschaft bei Paaren mit und &#13;
ohne ES. Letztlich nutzt Studie 4 qualitative Methoden, um die Erfahrungen der Väter in &#13;
dieser Übergangsphase zu untersuchen.  &#13;
&#13;
Die Ergebnisse von Studie 1 und Studie 2 deuten darauf hin, dass ES in der Familie die &#13;
elterliche  Kommunikation  während  der  Mahlzeiten  beeinflussen  können.  Trotz  einer &#13;
großen Forschungslücke fanden sich Hinweise auf einen negativen Einfluss der ES auf &#13;
die mütterliche Kommunikation in der existierenden Literatur: Mütter mit ES äußerten &#13;
häufiger negative Emotionen und machten weniger positive Bemerkungen während der &#13;
Mahlzeiten.  Die  Anwendung  von  ML  auf  Audioaufnahmen  von  Mutter-Kind-Interaktionen  während  der  Mahlzeiten  bestätigten  den  Eindruck,  dass  ES  die &#13;
Kommunikation  beeinflussen  können:  Die  Stimmen  von  Müttern  mit  ES  zeigten  im &#13;
Vergleich  zu  Müttern  ohne  ES  höher  Werte  bei  Erregung,  Valenz  und  Dominanz. &#13;
Außerdem zeigten Mütter mit ES-Vorgeschichte im Vergleich zur Kontrollgruppe von &#13;
der  Schwangerschaft  bis  zehn  Monate  nach  der  Geburt  eine  deutlich  schwerere  ES-Psychopathologie und erhöhte Depressionswerte sowie eine geringere Anpassung and die Mutterrolle. Bei diesen Frauen zeigte sich zusätzlich eine signifikante Zunahme der ES-Symptomatik im Verlauf der Zeit. Die Partner von Frauen mit und ohne ES unterscheiden sich nicht hinsichtlich psychischer Belastung, jedoch bestand eine negative Korrelation zwischen  der  Schwere  der  mütterlichen  ES  und  der  Anpassung  der  Väter  an  die Elternrolle. Gruppenspezifische Themen  zu  den  väterlichen Erfahrungen während  des Übergangs  wurden  in  den  Interviews  identifiziert,  wodurch  die  Auswirkungen  der Erkrankung auf das gesamte Familiensystem weiter verdeutlicht wurden. &#13;
&#13;
Insgesamt  liefert  die  Dissertation  neue  Erkenntnisse  zum  Einfluss  von  ES  auf  das &#13;
Familiensystem. Relevante Aspekte elterlicher Kommunikation, die möglicherweise eine &#13;
Rolle bei der transgenerationalen Übertragung von ES spielen, wurden benannt, wodurch &#13;
zukünftige Forschungsansätze und theoretische Modelle zu familiären Einflüssen auf die &#13;
Regulation  des  Essverhaltens  bereichert  werden  können.  Zudem  unterstreichen  die &#13;
Ergebnisse die Bedeutung, die Perspektiven von Vätern in die Forschung zu ES und beim &#13;
Übergang  zur  Elternschaft  stärker  einzubeziehen,  um  so  die  Entwicklung  gezielter &#13;
Interventionen für die gesamte Familie zu fördern.
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<pubDate>Wed, 13 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2026-05-13T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Scherwellen-Elastographie der Myositis</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/179185</link>
<description>Scherwellen-Elastographie der Myositis
Dreher, Carla Maria Charlotte
Diese Studie untersucht den Einsatz der Scherwellen-Elastographie (SWE) als nicht-invasives diagnostisches Werkzeug für die Beurteilung von Myositiden. Ziel war es, festzustellen, ob sich Veränderungen der Muskelsteifigkeit bei Patienten mit Myositis im Vergleich zu gesunden Probanden messen lassen und ob diese Werte mit anderen diagnostischen Parametern wie der Echogenität des Muskelgewebes (Heckmatt-Score) korrelieren.&#13;
Im Rahmen der Studie wurden 10 Patienten mit Myositis und 10 gesunde Kontrollpersonen untersucht. Die SWE-Messungen konzentrierten sich auf den Musculus biceps brachii, wobei die Muskelsteifigkeit sowohl in Ruhe als auch in passiver Dehnung erfasst wurde. Die verwendete Methodik beinhaltete den Einsatz eines modernen Ultraschallgeräts (Canon Aplio i800) und nicht-parametrische statistische Analysen zur Identifikation signifikanter Unterschiede zwischen den Gruppen. Ergänzend wurde die Muskelstruktur durch den Heckmatt-Score bewertet.&#13;
Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede in der Muskelsteifigkeit zwischen erkrankten und gesunden Probanden. Myositis-Patienten wiesen tendenziell höhere SWE-Werte auf, insbesondere in Ruhe und bei Dehnung des Muskels (z. B. rechts in Dehnung, p = 0,004). Eine Korrelation zwischen den SWE-Werten und dem Heckmatt-Score konnte jedoch nicht festgestellt werden. Diese Befunde unterstreichen die Sensitivität der SWE zur Unterscheidung zwischen erkranktem und gesundem Muskelgewebe, heben jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit einer standardisierten Methodik und weiterführender Forschung hervor.&#13;
Im Vergleich zur konventionellen B-Bild-Sonographie, die qualitative Merkmale wie die Echogenität misst, liefert die SWE präzisere, quantitative Daten und ist weniger anfällig für subjektive Fehleinschätzungen. Dies macht die Methode besonders attraktiv für die nicht-invasive Diagnostik und Verlaufskontrolle. Trotz der positiven Ergebnisse war die Studie durch ihre kleine Stichprobengröße und pandemiebedingte Einschränkungen (COVID-19) limitiert, was die Generalisierbarkeit der Resultate einschränkt.
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<pubDate>Wed, 13 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2026-05-13T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Role of nuclear transport receptor KPNB1 in the pathophysiology of spinocerebellar ataxia type 3</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/178955</link>
<description>Role of nuclear transport receptor KPNB1 in the pathophysiology of spinocerebellar ataxia type 3
Abeditashi, Mahkameh
Spinocerebellar ataxia type 3 (SCA3), also known as Machado-Joseph disease (MJD), is the&#13;
most common form of autosomal dominant hereditary ataxias and characterized by a&#13;
pathological expansion of the polyglutamine (polyQ) tract within the ataxin-3 protein. Ataxin-&#13;
3 is mainly a cytoplasmic protein, although polyQ-expanded ataxin-3 accumulates in the&#13;
nucleus of affected neurons and forms intranuclear aggregates, leading to neurotoxicity and&#13;
cell death. Unravelling the underlying mechanisms in the nuclear localization of polyQ-&#13;
expanded ataxin-3 and its involvement in neurotoxicity can provide insight into the&#13;
pathogenesis of this disease and the development of novel therapeutic strategies. In this&#13;
respect, investigation of the nucleocytoplasmic transport machinery and its implication for&#13;
the pathogenesis of SCA3 and other polyQ diseases has gathered attention. Our lab has&#13;
previously indicated the critical importance of karyopherin α-3 (KPNA3), a nuclear transport&#13;
receptor, in the nuclear transport of ataxin-3 and its implication in the pathogenesis of SCA3.&#13;
Since KPNA3 functions as an adaptor protein for karyopherin β-1 (KPNB1) in the nuclear&#13;
transport of protein cargos, we aimed to explore the role of KPNB1 in the pathogenesis of&#13;
SCA3 as well.&#13;
Here, we report on SCA3 cell model-based analysis of the nuclear transport receptor KPNB1&#13;
and its implications for the pathogenesis of SCA3. We figured out that KPNB1 interacts directly&#13;
with both wild-type and polyQ-expanded ataxin-3. However, modulating KPNB1 levels did not&#13;
change the subcellular distribution of ataxin-3. Interestingly, KPNB1 overexpression reduced&#13;
protein levels and aggregation of ataxin-3 and promoted its cleavage, whereas its knockdown&#13;
and pharmacological inhibition led to an increase in soluble and insoluble levels of ataxin-3.&#13;
Our data revealed that modulation of ataxin-3 was apparently based on protein&#13;
fragmentation, independent of the classical SCA3-associated proteolytic pathways. Label-free&#13;
quantitative proteomics and knockdown experiments indicated mitochondrial protease CLPP&#13;
as a potential mediator of the ataxin-3-degrading effect induced by KPNB1 overexpression.&#13;
We confirmed a reduction of KPNB1 protein levels in SCA3 by analyzing two SCA3 transgenic&#13;
mouse models and induced pluripotent stem cells (iPSCs) derived from SCA3 patients. Our&#13;
findings suggested a yet undescribed regulatory function of KPNB1 in modulating ataxin-3,&#13;
thereby highlighting a new potential target of therapeutic value for SCA3.
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<pubDate>Fri, 08 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/178955</guid>
<dc:date>2026-05-08T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Simultane Abbildung von Volumen- und myokardialen Deformations-Änderungen des rechten Ventrikels mittels 3D-echokardiographischen Volume-Strain-Loops:  Explorative Methodenevaluierung an drei verschiedenen kardioanästhesiologischen Kollektiven</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/178953</link>
<description>Simultane Abbildung von Volumen- und myokardialen Deformations-Änderungen des rechten Ventrikels mittels 3D-echokardiographischen Volume-Strain-Loops:  Explorative Methodenevaluierung an drei verschiedenen kardioanästhesiologischen Kollektiven
Puhlmann, Ann-Sophie Clara
Nachdem über lange Zeit der rechte Ventrikel nur wenig erforscht wurde, ist er in den vergangenen Jahren vermehrt in den wissenschaftlichen Fokus geraten und hat seine Relevanz im klinischen Kontext bewiesen. Neben verschiedenen invasiven und nicht invasiven Bildgebungsmodalitäten spielt vor allem die Echokardiographie eine wichtige Rolle im Assessment des RV, der sich in seiner Geometrie und Hämodynamik grundlegend vom LV unterscheidet. Dabei hat die Strainmessung, die auch unabhängig von etablierten Parametern wie der LVEF kardiovaskuläre Pathologien detektieren und prognostische Aussagen machen kann, in den letzten Jahren einen wichtigen Stellenwert eingenommen. Nicht-invasiv generierte Parameter, die die dynamische RV-Funktion adäquat widerspiegeln, um Adaptationsvorgänge nachvollziehen und eine RV-Dysfunktion frühzeitig detektieren zu können, fehlen bis dato. Goldstandard in der Beurteilung der dynamischen RV-Funktion sind bis heute Pressure-Volume-Loops, die aber aufgrund ihres invasiven und aufwendigen Charakters im klinischen Alltag nicht sehr praktikabel sind. Eine mögliche Alternative dazu könnten neuartige Volume-Strain-Loops (VLSs) sein, die bereits Einklang in die klinische Forschung gefunden haben. Für ihre Akquise erfolgt die Deformations- (Strain) und Volumenmessung mittels 3D-Echokardiographie. Auf Grundlage von auf 3D-STE-basierenden Meshes werden mittels einer für die Arbeitsgruppe entwickelte Software-Lösung simultan Strain- und Volumenwerte gemessen. Die so gewonnenen VSLs werden in dieser Arbeit explorativ anhand dreier Kollektive (Patienten vor und nach Narkoseeinleitung, Patienten vor und nach Aortenklappenersatz bzw. -rekonstruktion und Patienten vor und nach OPCAB) untersucht und evaluiert.&#13;
Für die Erstellung der VSLs werden nach Ausgabe der Rohdaten für Strain und Volumen durch einen speziell angefertigten Software-Algorithmus die extrahierten Werte in ein Excel-Spreadsheet übertragen und als Schleifen mit einem systolischen und diastolischen Anteil im Koordinatensystem aufgetragen. Durch Anlage einer Regressionsgeraden der Form "y = m × x + z"  (y = Strain [%], m = Slope [%/mL], z = Intercept [%], für x werden Voluminawerte eingesetzt) werden die Parameter Slope und Intercept generiert. Der Slope stellt eine Verknüpfung zwischen Deformierbarkeit und Volumenänderung her. Intercepts repräsentieren den Spitzenstrain bei hypothetischer vollständiger Entleerung des Ventrikels und sind somit auch ein Maß für die Deformierbarkeit des Ventrikels unter den momentanen hämodynamischen Verhältnissen. Die Berechnung der area under the curve des systolischen VSL-Anteils führt zum Parameter Systolic Area, dem systolischen Volumen-Strain-Integral, welches möglicherweise zur Bestimmung myokardialer Arbeit dienen kann. Zur Evaluierung einer systolisch-diastolischen Kopplung werden die systolischen und diastolischen Komponenten der VSLs getrennt einer polynomialen Regression von zwei Ordnungen y=k_1×x^2+k_2×x+k_3 unterzogen und die Differenzen der systolischen und diastolischen Gegenstücke berechnet.&#13;
Vorliegende Arbeit zeigte, dass die Generierung von Volume-Strain-Loops auf Basis von 3D-STE-basierten Mesh-Modellen durchführbar und reproduzierbar ist. Ebenso konnten folgende Beobachtungen gemacht werden:&#13;
Sowohl die RVEF als auch der RVGCS waren nach OPCAB und AKE reduziert. In keinem Kollektiv waren systematische interventionsabhängige Slope-Veränderungen zu verzeichnen, wohingegen die Intercepts des RVGCS signifikant nach OPCAB und im Trend nach AKE verringert waren. Eindrücklich zeigten sich die Systolic Areas beider globaler Strains nach OPCAB und AKE reduziert. Während vor AKE eine systematische Entkopplung des RVGCS vorlag, konnte diese in der systolisch-diastolischen Kopplungsanalyse idealer standardisierter Strain-Werte nach AKE nicht mehr beobachtet werden. Wie bereits in der Literatur beschrieben, lassen sich mit VSLs Veränderungen in der rechtsventrikulären Mechanik detektieren, wobei beispielsweise Vor- und Nachlaständerungen charakteristische Auswirkungen auf VSLs haben. Auch die prognostische Aussagekraft von VSLs wird bereits diskutiert. Inwie-weit VSL-Charakteristika mit von Pressure-Volume-Loops abgeleiteten Para-metern übereinstimmen und VSLs somit das Potential einer nicht-invasiven Alternative zur Quantifizierung myokardialer Arbeit hätten, ist Gegenstand ak-tueller Forschung. Ebenso sind die exakten zugrundeliegenden physiologi-schen Mechanismen und die Bedeutung für die Charakterisierung der RV-Funktion der Parameter Slope, Intercept, Systolic Area, aber auch der Kopp-lungsanalyse noch nicht gänzlich verstanden. Obwohl mit VSLs bzw. ASLs bereits vielversprechende Ergebnisse verzeich-net wurden, steht die Forschung an den nicht-invasiv generierten Loops noch am Anfang. Weitere Studien in verschiedenen klinischen Kontexten und ins-besondere der Vergleich mit PVLs sind notwendig, um VSLs als nicht-invasive Methode zur tiefergreifenden Beurteilung der RV-Funktion zu evaluieren.
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<pubDate>Thu, 07 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2026-05-07T00:00:00Z</dc:date>
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