Mediale Transformationen eines (vermeintlichen) Serienmörders : der Fall Bruno Lüdke

DSpace Repositorium (Manakin basiert)


Dateien:

Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/179194
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1791942
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-120518
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2001
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
Zur Langanzeige

Inhaltszusammenfassung:

Vorstellungen über Serienmörder werden nicht erst in der Gegenwart als Gegenstand medialer Verarbeitung spektakulär in Szene gesetzt. Anhand des Falles Bruno Lüdke, der in den Jahren des Nationalsozialismus propagandistisch ausgenutzt werden sollte, werden die filmischen und belletristischen Darstellungen der 1950er Jahre über diesen vermeintlichen Verbrecher untersucht. Unter einer diskursanalytischen Perspektive sollen die Zusammenhänge von wissenschaftlichen und populären Mythen in ihrer Historizität und Transformation aufgezeigt werden.

Abstract:

The article discusses the case of Bruno Lüdke, a supposed serial kill er, who was chosen by German National Social Police as a prototype of the degenerate criminal. In the after-war-period the case aroused special interest and was subject of articles in newspapers, Journals and of a feature film. From the cultural anthropology' s point of view the article stresses the continuity of epistemologies and visual representations in popular culture as weil as in science.

Das Dokument erscheint in: