Inhaltszusammenfassung:
Der Beitrag behandelt das Problem, warum rechtsextreme Tendenzen in den neuen Bundesländern vor allem unter den Jugendlichen zum Tragen kommen. Dazu werden die Problemlagen eines Teils der Jugendlichen und die Herausbildung rechtsextremer Strömungen in der DDR in der Zeit vor und nach der Wende analysiert. Angesichts der Tatsache, daß der massenhafte Zulauf von Jugendlichen der Altersgruppe der 14- bis 18jährigen zum rechtsextremen Parteienumfeld in der Zeit nach der Wende anhält, orientiert die Untersuchung auf die Frage, wieweit Ursachen für die Identifikation mit rechtsextremen Leitbildern aus der konflikthaften Sozialisation dieser Generation und der andauernden krisenhaften Suche nach sozialkultureller und politischer Identität zu erklären sind.