Feminismus und kritische Kriminologie : oder: Was kann eine sich kritisch verstehende Kriminologie vom Feminismus lernen?

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181195
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1811958
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-122517
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1991
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Eine zentrale Frage (herrschafts-)kritischer Kriminologie betrifft die hegemoniale Funktion von Strafrecht und Kriminalisierungsprozessen. Das Manko einer geschlechtsspezifischen Differenzierung dieser Fragestellung läßt die androzentrische Perspektive kritischer Kriminologie deutlich zutage treten. Feministische Wissenschaftskritik versteht sich zunächst als Machtkritik, Kritik der Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die ihren Niederschlag auch in den Theorien finden. Für die kritische Kriminologie hat sich gezeigt, daß ihre uneingestandene Partialität theoretischer Aussagen u. a. auf der Ausblendung weiblicher Erfahrungszusammenhänge beruht.

Abstract:

The central question of a critical criminology (critical especially concerning power) refers to the hegemonial function of criminal law and processes of criminalisation. The missing of a gender-specific differentiation of this question clearly shows the androzentric perspective of a critical criminology. Feminist critisism of a science at first means critique of domination and power, critique of existing relations of domination and power. These also find their reflection in the existing theories. lt has become apparent that a not confessed partiality of the theoretical statements in critical crimonology depends i. a. on the neglecting of female experiences.

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