Das Strafrecht und die Frauenkriminalität

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181346
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1813466
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1990
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Traditionelle Ansätze zur Frauenkriminalität zeichnen sich u.a. dadurch aus, daß sie keine gesellschaftliche Perspektive enthalten. Feministische Beiträge führen in die Analyse den Begriff „Patriarchat" ein, begreifen jedoch nach wie vor die „geringere Kriminalitätsbelastung" von Frauen als eine ontische Qualität. Erst eine Verbindung des strukturellen Gesichtspunkts „Patriarchat" mit dem in der Kriminologie entwickelten Reaktionsansatz ermöglicht die Einsicht, daß die seltenere Kriminalisierung von Frauen durch andere Kontrollorgane mehr als aufgewogen wird.

Abstract:

Allmost all traditional approaches explain the lower rates of women' s crime by their biological or cultural nature. Feminist views introduce the term "patriarchate" to the analysis, but they still consider the lower proneness of women to commit a crime as an expression of their (higher) morality. Only the junction of the structural aspect of the ''patriarchate" and the labelling approach developed in criminology enables us to understand that other means of controlling women do more than compensate their rare criminalization.

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