Sozialwissenschaftliche Aspekte der "Methodik" psychiatrischer Gerichtsgutachten

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181380
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1813802
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-122702
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1989
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Die Diskussion über Methodik und Qualität psychiatrischer Gerichtsgutachten wird unter einer ethnomethodologischen Perspektive reinterpretiert. Zunächst wird die Eröffnung des gutachterlichen Handlungsraums in seiner historischen Entwicklung skizziert. Im folgenden wird der realitätskonstitutierende Charakter von Gutachten herausgearbeitet. Dabei liegt der besondere Akzent auf der Bedeutung von Textlichkeit. Ihre möglichen Implikationen für die psychiatrische Gutachterpraxis werden am Beispiel der Schilderung biographischer Entwicklungen in Gutachten diskutiert.

Abstract:

The professional debate on the systematic orderliness and quality of forensic Psychiatrie expertise is reinterpreted within an ethnomethodological perspective. At first, the widening scope of expert action is sketched in its historical development. Then, the reality-constituting character ofpsychiatric expertise is outlined, stressing the relevance of textuality. Its possible implications for professional practice are illustrated with psychiatric descriptions of biography.

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