Wiedergutmachung als Konfliktregelungsparadigma?

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181824
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1818244
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123146
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1986
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Vor dem Hintergrund von Ergebnissen der internationalen Restitutionsforschung wird eine Hypothese formuliert, die nicht den strafrechtlichen Rechtsgüterschutz, sondern den interpersonalen Konflikt zur Grundlage ausgleichender Prozesse macht. Es wird angenommen, daß in der Gesellschaft der Wiedergutmachung für den Ausgleich von Unrecht eine größere Bedeutung zukommt als der Bestrafung, was die Frage nach der Legitimation des traditionellen Strafrechts neu aufwerfen würde. Erste Ergebnisse einer Hamburger Untersuchung zeigen eine weitverbreitete Akzeptanz restitutiver Lösungen von strafrechtlich relevanten Konflikten. Die geäußerten Sanktionseinstellungen werden u. a. im Kontext von Opferwerdung und Kriminalitätsfurcht diskutiert.

Abstract:

Based on findings of the international research on restitution the hypothesis will be discussed that in a society people are much more interested in conflict solution by way of restitution after a crime than by way of punishment. Should this be correct the legitimation of the traditional criminal justice system should be reconsidered. First results of a survey conducted in Hamburg show a considerable amount of restitutive attitudes towards crime related conflicts. This will be discussed in the context of victimisation and fear of crime.

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