Einfluss von Intensivtagebüchern auf elterliche Traumafolgestörungen im Setting der pädiatrischen Intensivstation - eine prospektiv-randomisierte Pilotstudie

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182053
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1820537
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1820537
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123367
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2026-08-04
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Medizin
Gutachter: Neunhoeffer, Felix (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-01-15
DDC-Klassifikation: 610 - Medizin, Gesundheit
Schlagworte: Posttraumatisches Stresssyndrom
Freie Schlagwörter: Kinderintensivstation
Intensivtagebücher
PTBS
Resilienz
PICU
PICS
PTSD
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Ziel dieser randomisierten Pilotstudie war es, den Einfluss eines gemeinsam von Familien und Behandlungsteam geführten Intensivtagebuchs auf das psychische Wohlbefinden von Eltern kritisch kranker Kinder zu untersuchen. Zwischen März 2023 und November 2024 wurden 150 Eltern und 91 Kinder eingeschlossen. Die Interventionsgruppe erhielt während des Aufenthalts auf der Kinderintensivstation ein Intensivtagebuch, während die Kontrollgruppe standardmäßig behandelt wurde. Primärer Endpunkt war die Rate an PTBS-Verdachtsdiagnosen bei den Eltern sechs Monate nach Entlassung. In der Interventionsgruppe wiesen 14,5 % der Eltern eine PTBS-Verdachtsdiagnose auf, gegenüber 11,1 % in der Kontrollgruppe. Der Unterschied war nicht statistisch signifikant. Auch hinsichtlich der Lebensqualität von Eltern und Kindern, der elterlichen Zufriedenheit sowie der PTBS-Symptome der Kinder zeigten sich keine signifikanten Gruppenunterschiede. Mütter waren jedoch signifikant häufiger von PTBS-Symptomen betroffen als Väter. Die Ergebnisse weisen weder auf einen signifikanten Nutzen noch auf eine Schädigung durch Intensivtagebücher hin. Aufgrund der begrenzten Stichprobengröße sind weitere Studien mit größeren und möglichst vergleichbaren Gruppen erforderlich.

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