Ungeregelte Lebensführung als Strafzumessungsgrund?

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/183453
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1834532
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1975
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Die Daten aus 62 Strafgerichtsbeobachtungen mit anschließender Richterbefragung wurden mit den fünf Thesen von D. Peters, Richter im Dienst der Macht (1973)t verglichen. Im Gegensatz zu D. Peters, nach deren Ergebnissen die Sozialkategorie die wichtigste Anwendungsregel bei der Festsetzung des Strafmaßes ist, die Vorstrafen dagegen zurücktreten, fanden wir, daß sowohl die Variable „geordnete Lebensführung” als auch die „einschlägigen Vorstrafen” einen gleichgewichtigen Einfluß auf das Strafmaß ausüben.

Abstract:

Using data of trial observations and of interviews with the sitting judges in 62 criminal cases a replication analysis on some findings of D. Peters was attempted. In contrary to the results of D. Peters, in which the prevailing effect of the „social category of the offender” on the determined sentence was demonstrated, in our data the equivalent variable „orderly conduction of life” did not have more predictive power for the sentence, than the variable „existence of a court record”.

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