Retrospektive Auswertung zur Gerinnungsaktivierung bei Kindern an der vvECMO und Untersuchung des Effekts von Tranexamsäure auf lebensbedrohliche Blutungen bei Kindern an der vvECMO

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dc.contributor.advisor Nordmeyer, Johannes (Prof. Dr., PhD)
dc.contributor.author Schubert, Maria
dc.date.accessioned 2026-02-09T08:50:01Z
dc.date.available 2026-02-09T08:50:01Z
dc.date.issued 2026-02-09
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/175346
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1753468 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-116671
dc.description.abstract Nicht erst seit der SARS-Cov2-Pandemie nimmt die Zahl der jährlich implantierten vvECMO-Systeme stetig zu und so sind sie häufig die letzte Therapieoption bei schwerwiegenden Oxygenierungsstörungen. Damit einher gehen jedoch starke Scherkräfte, welche zu einem avWS führen können. Dadurch und durch die Heparinisierung an der vvECMO kann es zu starken Blutungen, aber auch thromboembolischen Ereignissen durch verstärkte Gerinnungsaktivierung kommen. Antifibrinolytika wie Tranexamsäure scheinen zum aktuellen Zeitpunkt der beste Therapieansatz, um diesen Komplikationen entgegenzuwirken. Aus diesem Grund analysierten wir, in einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen, den Effekt von Tranexamsäure bei pädiatrischen Patienten an der vvECMO. Hierfür untersuchten wir alle pädiatrischen Patienten unter 18 Jahren, die im Zeitraum 2010-2019 für wenigstens 72 Stunden eine vvECMO-Therapie erhielten. 20 Patienten erfüllten diese Kriterien und wurden in eine Kontrollgruppe von sieben Patienten ohne Tranexamsäure und eine Interventionsgruppe von 13 Patienten mit Tranexamsäure an der vvECMO eingeteilt. Beide Gruppen wurden hinsichtlich ihrer demographischen Daten, der Gerinnungsaktivierung, der Haltbarkeit des vvECMO-Systems, des Blut- und74 Gerinnungsproduktebedarfs sowie Blutungen, Drainageblutverlust und thromboembolischer Ereignisse verglichen. Die Analyse der Daten ergab keinen signifikanten Unterschied der Laborparameter, der Haltbarkeit des vvECMO-Systems, des Drainageblutverlusts oder der Häufigkeit thromboembolischer Ereignisse und Blutungen. Ein signifikanter Unterschied konnte nur in der Transfusionsmenge des FXIII-Konzentrats festgestellt werden. Ein positiver Effekt der Tranexamsäure an der pädiatrischen vvECMO konnte nicht festgestellt werden. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Extrakorporale Membranoxygenation , Koagulation , Pädiatrie , Intensivmedizin , ARDS , Fibrinolyse , Fibrinolysetherapie , Hautblutung , Verbrauchskoagulopathie de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Tranexamsäure de_DE
dc.subject.other vvECMO de_DE
dc.subject.other pädiatrische ECMO de_DE
dc.title Retrospektive Auswertung zur Gerinnungsaktivierung bei Kindern an der vvECMO und Untersuchung des Effekts von Tranexamsäure auf lebensbedrohliche Blutungen bei Kindern an der vvECMO de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2025-12-12
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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