Die Synthese und Reaktivität von Iridiumtetrylidinen

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/183520
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1835200
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2026-09-21
Sprache: Deutsch
Fakultät: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich: Chemie
Gutachter: Wesemann, Lars (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-07-17
DDC-Klassifikation: 500 - Naturwissenschaften
540 - Chemie
Freie Schlagwörter: Germanium
Iridium
Zinn
Blei
Iridiumtetrylidin(e)
Iridiumditetrylidin(e)
Reaktivität
Metathese
Tin
Lead
Iridiumtetrylidyne(s)
Iridiumditetrylidyne(s)
Reactivity
Metathesis
Iridium
Germanium
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Übergangsmetall-Tetrylidine, Verbindungen mit einer Dreifachbindung zwischen einem Übergangsmetall und einem schweren Gruppe 14-Element (Ge, Sn, Pb), sind bislang nur wenig erforscht, obwohl sie aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bindungssituation und Reaktivität von großem Interesse sind. In dieser Arbeit wird ein neuer, literaturunbekannter Syntheseansatz vorgestellt, der auf der Reduktion von Organotetrel(II)halogeniden in Gegenwart von Übergangsmetall-Präkursoren beruht und den Zugang zu einer Reihe neuer Iridiumtetrylidine ermöglicht. Quantenmechanische Rechnungen bestätigen für diese Verbindungen einen ausgeprägten Dreifachbindungscharakter. Anhand der Iridiumtetrylidine des Germaniums und Zinns wird die Reaktivität gegenüber einer großen Bandbreite kleiner Moleküle, u. a. Kohlenstoffdioxid, Acetophenon, Acetonitril, Aminen, Wasser und molekularem Wasserstoff, systematisch untersucht. Die Reaktivität der Tetrylidine wird dabei sowohl durch das Tetrelelement als auch das Übergangsmetall signifikant beeinflusst. Zudem gelingt erstmals die Synthese eines Übergangsmetallditetrylidins, dessen Reaktivität gegenüber Kohlenstoffdioxid und einem organischen Azid untersucht wird. Die Ergebnisse liefern grundlegende Erkenntnisse zur gezielten Steuerung der Reaktivität von Übergangsmetall-Tetrel-Mehrfachbindungen und eröffnen neue Perspektiven für die kooperative Aktivierung kleiner Moleküle an multinuklearen Metallzentren.

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